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| Basketball:
(Paderborn Baskets 91 e.V) |
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Spannung war angesagt
Die Paderborn Baskets haben sich diese Saison anscheinend das Ziel
gesetzt, den
Zuschauern die Spiele so spannend wie möglich zu machen. Nachdem sie am
ersten
Spieltag noch die Verlängerung brauchten, sah es am Samstag gegen Essen
lange so
aus, als ob selbst diese schwer zu erreichen wäre. Die beiden ersten
Viertel
spielten beide Mannschaften ihr Spiel locker ab. Essen traf erstaunlich
gut und
konnte somit lange mithalten. Ende des ersten Viertels führten die
Baskets knapp
mit 22:19. Im zweiten Viertel machten sich besonders die Reboundprobleme
der
Paderborner bemerkbar. Somit konnte Essen die erste Halbzeit mit 39:42
für sich
entscheiden.
Die wenigen Zuschauer mögen jetzt eine erstarkte Paderborner Mannschaft
erwartet haben, doch was sie zu sehen bekamen, erfreute sie kaum. Essen
wurde
noch stärker, besonders McCottry konnte manche wichtige Punkte erzielen.
Für die
Reboundschwäche der Baskets war eine Situation symptomatisch: Dedrick Dye
(1,80m) wirft aus der Mitteldistanz, trifft nicht, drei Paderborner Spieler
können sich beim Rebound nicht durchsetzen und Dye nutzt die Chance, um
doch
noch mit zwei Punkten abzuschließen. Zeitweise zogen die Spieler von Markus
Zilch auf 15 Punkte davon. Erst als Holger Severing mit seinem fünften
Foul das
Spielfeld verlassen musste, änderten sich die Verhältnisse unter den
Körben.
Ende des dritten Viertels stand es 60:71. Im letzten Viertel war es dann endlich so weit. Der stark vermisste
Kampfgeist der Baskets trat hervor und Punkt für Punkt kämpften sich die
Spieler
um Louis Campbell heran. Auch Jovanovic und Dedrick Dye mussten
foulbedingt das
Spielfeld verlassen. Die Trefferquote der Essener lies stark nach und
bei den
Rebounds hatten sie jetzt so gut wie keine Chance mehr. Der Endstand war
dann
für den kompletten Spielverlauf doch recht deutlich.
Anders als im Pokalspiel (53:26) hatten die Baskets diesmal (35:30), wie
gesagt, deutliche Probleme beim Rebound. Aber auch die Trefferquote
(53%) war
nicht so berauschend und bei den Freiwürfen scheint es auch große
Probleme zu
geben (60%), besonders Karsten Kemna sitzt derzeit in einem Tief an der
Freiwurflinie (3 von 9).
Vor allem Daniel Lieneke wusste diesmal zu überzeugen (20 Punkte 11
Rebounds)
und wurde prompt mit reichlich Spielzeit belohnt (35 Minuten).
Nicht eingesetzt wurden Ralph Goebbels und Steffen Hummelt. Mathias Lück
kam nur
zu einem Kurzeinsatz.
Das Scouting : Baskets: Campbell(30), Schaefermeyer(4), Schey(16), Duggen(2), Kemna(7),
Nolte(18), Lieneke(20)
Essen : Dye(20), Kuprella(10), Gregory(10), Zerrath(6), Jovanovic(8),
Severing(12), Schult(4), McCottry(17)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.10.2003, 07:50 Uhr
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