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| Judo:
(TSV Hertha Walheim e. V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Aachen |
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Priorität hat, die Relegation zu vermeiden
Walheim. Frank Heynen ist unverbiegbar, was seinen Optimismus angeht. Der Manager des Judo-Erstligisten spricht Jahr für Jahr vom stärksten Kader, den Hertha Walheim stets hat. Das tut er diesmal nicht. Und doch verneigt sich der starke Mann im Hintergrund des Klubs auch vor dem Aufgebot 2010. Am 1. Mai geht’s los mit dem Auswärtskampf in Mönchengladbach. Das wird eine Standortbestimmung – ob es eher in Richtung Platz 4 oder mehr ans Tabellenende für die Herthaner gehen wird. Denn das ist auch die Spanne, die Frank Heynen für die Zielsetzung angibt. „Ich denke, unsere Mannschaft wird diesmal irgendwo zwischen Platz 4 und 7 aufschlagen.“ Wobei Priorität genießt, „dass wir die Relegation vermeiden. Das möchten wir uns nun gar nicht antun.“ Die wäre möglicherweise auch schon zur Makulatur gereift, wenn aus dem Mönchengladbacher Kampf und der Heimvorstellung gegen das Hamburger Judo-Team (15. Mai) vier Punkte erwachsen würden. „Ich weiß nur, dass unser Auftaktprogramm vom Feinsten – sprich Schwersten – ist“, sagt Heynen. Der Platz, von dem er und sein Freund Oliver Rychter die Kämpfe aus verfolgen werden, ist keinesfalls neu. „Oli und ich werden uns das alles weiterhin von oben ansehen“, spricht keine Arroganz aus Heynens Formulierungen. Rychter und er hatten zuletzt schon andere Positionen angenommen. Die Trainingsarbeit liegt in den Händen von Steffen Krüger und Patrick Haas, ergänzt durch Ali Alimirzaie und den „pausierenden“ Florin Petrehele. Damit ist Heynen mitten in den Personalien. „Flori war lange verletzt, er wird ein Jahr pausieren“, freut sich Heynen aber, dass der lange als unschlagbar geltende „73er“ diesen Betreuerjob übernahm. Gegangen ist definitiv das Dreier-Ensemble von Gastkämpfern aus Osnabrück. Für Niklas van Freeden (66 kg), Florian Heimlich (73 kg) und Yassin Grothaus (81 kg) war kein Platz mehr in der Mannschaft. „Andere Vereine haben ihnen offenbar mehr Geld geboten. Ich bin über die Abgänge nicht sehr traurig“, formuliert Heynen klar. Freude herrscht über den „neuen 100er“ und Deutschen Studenten-Meister Michael Spudat, den Oli Rychter aus Erlangen loseisen konnte. Ebenfalls den Walheimer Dress werden die Brüder Barti (73 kg) und Patrick Konat (60 kg) anlegen. Dazu sicherte sich der Erstligist die Dienste von Florian Dieck aus Ladbergen (Münster). Der 66-kg-Athlet ist Westdeutscher Meister. Heynen gibt aber auch zu: „Wir wollten einige Leute noch dazu haben, die haben wir aber nicht bekommen.“ Ebenfalls in den Kader beriefen die Trainer Krüger und Haas den 81-kg-Mann Robert Westerkamp. „Das ist zwar eine interne Lösung, aber ich halte ganz große Stücke auf Robert“, verteilt Frank Heynen Vertrauensvorschuss. Das gilt auch in Richtung Trainer. „Die Jungs sollen das mal selbst regeln mit der Mannschaft. Ich bin überzeugt, sie schaffen das . . .“ (mali) (AZ/AN-Bericht vom 10.03.2010)
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Autor: ulni
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Artikel
vom 15.03.2010, 19:02 Uhr
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