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| Judo:
(TSV Hertha Walheim e. V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Aachen |
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Ein junger „Rohdiamant“ komplettiert die Hertha-Riege
Walheim. Auch im Judo-Sport laufen manche Verbindungen – zunächst einmal – auf dem kleinen Dienstweg. Bei der Neuverpflichtung des großen Talents Max Strote aus dem westfälischen Ladbergen war das beispielsweise so. Der frischgebackene Deutsche Vizemeister in der Klasse U 20 war schon länger im Visier des Erstligisten Hertha Walheim. Heynen beobachtete den „Neuen“ seit der U 17, bei der er Deutscher Meister in der Klasse bis 81 Kilogramm wurde, und auch bei der Europameisterschaft, wo er Platz 5 belegte, ließ er ihn nicht aus den Augen. „Aber wie kriegen wir ihn zu uns?“, knabberte Herthas Chef-Talentsucher Frank Heynen an der Lösung. Er fand sie. Der junge Herthaner Lars Entgens und Max Strote sind dicke Kumpel. Die Kontakte knüpften sich über die Jungs – seit vergangener Saison ist Strote im Aufgebot der Walheimer. Wechsel der Gewichtsklasse Frank Heynen, ein erfahrener „Jugendarbeiter“, baute einen weiteren Rohdiamanten in der Hertha-Riege behutsam auf. Das bedingte, ihn zunächst „nur“ in der Regionalliga-Mannschaft einzusetzen, um ihn nicht zu verheizen. „Diese Maßnahme haben wir nicht nur wegen seines jugendlichen Alters gefahren. Max wechselte gerade von der Gewichtsklasse 81 auf 90 hoch“, erklärt Heynen das Heranführen des Athleten. In Berlin bekam Strote dann auch einen Einsatz in der „Ersten“. Den verlor er zwar, „aber auch nur, weil er extrem nervös war“, schaut sein Mentor zurück. Im Herbst 2009 hängte Max Strote einen weiteren Erfolg an seine persönliche Leistungskette. Er wurde NRW-Meister in der Offenen Klasse bis 90 Kilo. „Spätestens in dem Moment war uns klar, der Junge muß in der Bundesliga kämpfen. Er ist sehr stark“, unterschrieb Frank Heynen nun leichten Herzens die „Höhergruppierung“. Denn zum Namen Strote fallen ihm noch mehr Attribute ein. „Er ist trainingsfleißig, offen und nett. Kurzum, ein echter Gewinn für uns und unser Publikum, das sich über den Neuzugang freuen wird.“ Sehr gefreutwurde sich in Walheim auch über den aktuellsten Erfolg des Nationaltrikot-Trägers Strote. Das Mitglied des C-Kaders des Deutschen Judobundes holte bei den Deutschen U 20-Meisterschaften in Herne am Wochenende die Silbermedaille. Nur eine Verletzung am Knie verhinderte den ganz großen Sprung auf die Stufe Gold. Zuvor hatte Walheims Mannschaftskämpfer nacheinander Marko Winkler (Franfurt/Oder), Florian Golik (Leipzig), Christoph Barg (Braunschweig) und Simon Glockner (Großhadern) sportlich eliminiert. Die große Hoffnung von Frank Heynen: „Vielleicht schafft er ja einen Start für Deutschland bei der Europa- oder der Weltmeisterschaft . . .“ (mali) (Quelle: AZ/AN vom 12.03.2010)
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Autor: ulni
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Artikel
vom 15.03.2010, 19:00 Uhr
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